Badische Zeitung vom 16.05.2012
Flotte Weisen aus alten Zeiten
Festliche
Klänge und ein bunter Strauß an Erinnerungen zum Jubiläum
/ Seit 125 Jahren bringt die Trachtenkapelle Freude ins Dorf.
HEUWEILER. 1887 wurde die Trachtenkapelle Heuweiler gegründet und daher
feiert sie in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Für das Jubiläumskonzert
am Samstagabend hatten sich die beiden Dirigenten des Konzert- und des Jugendorchesters
etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine musikalisch Zeitreise von Verdi
bis Morricone.
Mit Giuseppe Verdis schönsten Kompositionen eröffneten die 40 Instrumentalisten
die 125-Jahrfeier und liefen gleich zu Beginn bei "Aida" und dem "Gefangenenchor" zu
Höchstleistung auf. Die Trompeten strahlten mit hellem Klang, die Flügel-,
Tenorhörner und Saxofone zeichneten die Melodien dazu, und die Klarinetten
untermalten mit weichen Tönen das Ganze, während die Schlagwerker Trommeln
und Becken konzentriert einsetzten. Gekonnt präsentierten die Musikerinnen
und Musiker unter Leitung von Heinz Vosseler diese Weisen aus dem Gründungsjahr
des Vereins. "Seit der Gründung hat sich viel verändert – die
Welt und die Musik", erläuterte Marleen Rutgers, die charmante Moderatorin
des Abends, den Gästen. Bevor jedoch die Trachtenkapelle im Minutentakt
musikalische
Leckerbissen präsentierte, begrüßte Martin Weiner, Präsident
der Trachtenkapelle, die Gäste in der vollbesetzten Kirchberghalle. "Sicherlich
hat sich vieles verwandelt seit 1887, doch nach wie vor ist es für uns eine
Verpflichtung, mit Musik Werte und Heimat zu vermitteln und damit Geselligkeit
und Unterhaltung
in unser Dorf zu bringen", sagte Weiner. Was die Musikerinnen und Musiker
gleich mit den "Deutschlandbildern" von Alfred Bösendorfer,
1907 komponiert, umsetzten. Es ertönte ein wunderbares Klanggemälde
voller Schönheit, würdevoll und andächtig, aber auch mit Witz
und einem heiteren Augenzwinkern.
Mit dem fulminanten und bekannten Marsch "Jubelklänge" von Ernst
Uebel beschenkten sich die Trachtenkapelle selbst und leiteten danach gekonnt über
zu Stücken aus der Operette "Maske in Blau" vom Fred Raymond.
Was sich wunderschön und einfach anhörte, erforderte von den Musikern
durch die vielen Takt- und Tempiwechsel hohe Konzentration. Angekommen in den
1960er Jahren standen drei Sätze aus der "Suite Popolare" vom
Bundesmusikmeister Gustav Lotterer auf dem Programm. Mit "Moment for Morricone",
einer Hommage an den italienischen Filmmusikkomponisten Ennio Morricone, dessen
Melodien aus annähernd 500 Filmen zumeist weltbekannt sind, ging es weiter.
Die Trachtenkapelle setzte die berühmte Musik aus dem Italo-Western "Zwei
glorreiche Halunken" einfühlsam um. Unterhaltungsmusik, mit ernsten
Tönen vermischt brachte, Jacob de Haan großartige Erfolge ein. Mit
dem Stück "Free world Fantasy" dieses Komponisten wollte die Trachtenkapelle
ihren offiziellen Auftritt beenden. Doch das Publikum forderte Zugaben ein. So
spielte die Kapelle noch den Marsch von Hugo Schaad.
Mit den "Gundelfinger Harmonists" im zweiten Konzertteil hatte sich
die Trachtenkapelle zum Abschluss ihres Jubiläumskonzerts einen weiteren
musikalischen Höhepunkt ausgedacht. Die "etwas ältere" Boygruppe
bot, begleitet am Klavier von Rolf Haberstroh, dabei im schwarzen Fracks und
Zylinder Lieder der 30er Jahre. Zu "Veronika, der Lenz ist da" sangen
viele begeisterte Zuhörer mit. Natürlich wurden Lieder wie "Ein
Freund, ein guter Freund", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen", "Ich
wollt ich wär ein Huhn" und "Mein kleiner grüner Kaktus" mit
viel Beifall bedacht, und die letzte Nummer des Programms war noch nicht das
Ende des Konzertes, denn es folgten auch hier noch Zugaben.
Im Verlauf des Konzertabends
hatte Christoph Reichenbach, Vorsitzender der Trachtenkapelle, Gelegenheit,
Ehrungen vorzunehmen. Matthias Opfolter wurde
für 25-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Lothar Dörr gehört
dem Verein seit 40 Jahren an; und seit 65 Jahren macht Herbert Fahrländer,
der von allen "Mister Zuverlässig" genannt wird, Musik, was
vom Publikum mit langem anhaltenden Beifall quittiert wurde.
Reichenbach würdigte in seiner Ansprache die Verdienste der Geehrten,
dankte aber auch allen anderen Musikern auf der Bühne, die ihren Teil
zum Bestand der Trachtenkapelle beigetragen haben. "Wie man so schön
sagt, Ihr macht einen tollen Job. Dankeschön."
Dem schloss sich Verbandspräsident des Oberbadischen Blasmusikverbands,
Harald Bobeth, an. Bürgermeister Reinhard Bentler überbrachte die
Glückwünsche der Gemeinde. Er dankte den Musikern, für den guten
Ton und das kulturelle Leben, mit dem sie die Gemeinde auch nach außen
hin vertreten.
Glückwünsche überbrachte ferner Klaus Wächter
von den 38 Vereinen, die der IGV angeschlossen sind.
Badische Zeitung vom 15.03.2012
Festmesse zum 125-jährigen Jubiläum
HEUWEILER (ast). Den Auftakt zu den Feiern aus Anlass des 125-jährigen
Bestehens der Trachtenkapelle Heuweiler bildete am Sonntag ein festlicher Gottesdienst
in der St. Remigiuskirche. Mit der Schubert-Messe, dargeboten vom Jubilar selbst
unter Leitung von Dirigent Heinz Vosseler, wurde der Gottesdienst umrahmt,
den Pfarrer Hermann Vogt zelebrierte. Dabei stellte der Geistliche die Gemeinsamkeit
zwischen Kirche und Musikverein in seiner Predigt vor: Es gilt, eigene Interessen
zurückzustellen und sich in die Gemeinschaft einzubringen. Das nahmen auch
die Jungmusiker in ihren Fürbitten auf, die unter anderem
für den Bestand der Trachtenkapelle und für die Dorfgemeinschaft
beteten. Ein Genuss war die dargebotene Musik aus der "Deutschen Messe" von
Franz Schubert. Pfarrer Vogt sowie die Gottesdienstbesucher waren von der Schlichtheit
der Stücke "Zum Eingang" über "Gloria" und "Sanctus" bis
hin zum "Schlussgesang" beeindruckt, auch wenn in die Fastenzeit
das Gloria nicht ganz passte.
Badische Zeitung vom 25.01.2012
Die neue Trommel ist der ganze Stolz
Trachtenkapelle Heuweiler marschiert ins Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen
/ Führungsriege wird im Amt bestätigt.
HEUWEILER. Das Jubiläumsjahr der Trachtenkapelle Heuweiler ist mit der
Generalversammlung am Freitag eingeläutet worden. Gefeiert wird in diesem
Jahr das 125-jährige Bestehen. So stand bei der Versammlung neben dem
Rückblick auf das vergangene Jahr die Planung des bevorstehenden Festjahres
ganz oben auf dem Programm.
Mit einer Fülle von abwechslungsreichen Veranstaltungen will die Trachtenkapelle
Heuweiler in diesem Jahre ihr 125-jähriges Jubiläum gebührend
feiern. "Wenn alle mitziehen und uns die Bevölkerung Heuweiler stärkend
zur Seite steht, werden wir ein schönes Jubiläumsjahr feiern können",
sagte der Vorsitzende Christoph Reichenbach. Den Auftakt stellt im März
der Festgottesdienst dar, den die Trachtenkapelle musikalisch begleitet. Am
12. Mai findet ein Jubiläumsabend statt und im Juli sollen beim Jubiläumshock
sogar ein Freiluftkonzert sowie ein Tanzabend stattfinden. Auch die Kilbi in
Heuweiler wird ganz im Zeichen des Jubiläums stehen, versprach der Vorsitzende.
Seinen musikalischen Ausklang findet das Jubiläumsjahr mit dem Jahreskonzert
im Dezember, das als Wunschkonzert für die Musiker arrangiert werden soll. "Wir
freuen uns auf alle Veranstaltungen und sind zuversichtlich, dass sie erfolgreich
sein werden." Der Dirigent Heinz Vosseler hat für die Veranstaltungen
schon das musikalische Programm zusammengestellt, verriet er. Auch auf das vergangene
Jahr konnte der Vorsitzende recht stolz zurückblicken. "Höhepunkt
war unser Auftritt beim Musikantenstadl. Das war eine tolle Sache", erzählte
Reichenbach. Alle Musiker haben mitgemacht und Heuweiler sehr gut präsentiert. "Das
hat richtig viel Spaß gemacht." Außerdem absolvierten die
Musiker Auftritte bei Kirchenfesten, Hocks, Hochzeitsfeiern und beim Besuch
des Regierungspräsidenten Julian Würtenberger, als dieser im vergangenen
Juni den Zuschuss für das neue Gemeindehaus persönlich vorbeibrachte.
Zudem gaben sie ihr Stelldichein auf Einladung bei verschiedenen Festen. "Das
gefällt uns natürlich sehr, doch sollten darunter mehr Auftritte
sein, bei denen wir auch etwas Geld verdienen können." Denn das,
so der Vorsitzende, sei eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre.
Dies zumal Rechner Harald Wehrle zuvor ein Defizit von rund 1.800 Euro vorrechnete. "Wir
haben 2011 unser Probelokal saniert, haben einen Notenschrank, drei Trompeten
und ein Flügelhorn gekauft", erläuterte Wehrle. "Und unser
ganzer Stolz ist die Anschaffung einer Trommel und ein Xylophon." Seit
fünf Jahren wurde auf die Instrumente gespart. Dankbar ist er daher den
Spendern, die den Verein finanziell großzügig unterstützen. Drei
neue Zugänge konnte Reichenbach zu den bereits 40 aktiven Musikern
begrüßen. Diese sind besonders wichtig, da der Zuwachs nun längere
Zeit stagnierte und sogar rückläufig war. "Wir brauchen dringen
Verstärkung im tiefen Blech und bei den Klarinetten." Daher richtet
sich ein großes Augenmerk auf den jugendlichen Nachwuchs. Über 7.000
Euro gibt der Verein für die Lehrer in der Jugendausbildung aus. Derzeit
sind 22 Jugendliche der Trachtenkapelle in Ausbildung, 8 Jungmusiker haben
das Jungmusikerleistungsabzeichen abgelegt, berichtete die Jugendleiterin Marleen
Rutgers. Einen besonderen Dank richtete Reichenbach in Richtung "Alte
Garde". Seit 25 Jahren sorgt sie für Entlastung in der Gesamtkapelle. "Mittlerweile
jedoch sind wir auf Euch angewiesen", sagte Herbert Fahrländer von
der Alten Garde. Zuviel seien bereits endgültig ausgefallen.Nach den Grußworten von Präsident Martin Weiner in der Funktion
als stellvertretender Bürgermeister und von Otmar Maas aus dem Gemeinderat
bedankte sich auch Klaus Wächter von der IGV für den Dienst der Trachtenkapelle
am Gemeinwohl. In ihren Ämtern bestätigt wurde Präsident Martin
Weiner, Angelika Herbstritt als zweite Vorsitzende, Harald Wehrle als Rechner.
Badische Zeitung vom 20.12.2011
Konzert macht Lust auf mehr
Trachtenkapelle
Heuweiler glänzt
beim Adventskonzert und freut sich im kommenden Jahr auf ihren 125.Geburtstag.
HEUWEILER. Blasmusik war Trumpf
beim Adventsdoppelkonzert der Trachtenkapelle Heuweiler und der Musikkapelle
Kappel am Rhein am Samstag in der Kirchberghalle.
Fast drei Stunden "Blasmusik pur" konnten die Besucher erleben.
Punkt acht intonierte das Blechbläserensemble von der Galerie aus weihnachtliche
Weisen und stimmten so die zahlreichen Besucher auf das bevorstehende Weihnachtsfest
vor allem aber auf das adventliche Doppelkonzert ein. Im ersten Teil konzertierten
die Gastgeber mit ihrem Dirigenten, dem Musikdirektor Heinz Vosseler.
Zum
Auftakt war die "Festmusik der Stadt Wien" zu hören, einst
für den Trompetenchor von Richard Strauß komponiert. Majestätisch
der Klang – festlich getragen von der Trachtenkapelle umgesetzt. Das
nächste Stück stammt auch aus der Zeit der Donaumonarchie und bietet
das ganze Spektrum von geheimnisvollen Klängen über aufbrausende
Melodien bis zu fröhlichen Walzerpassagen: die Ouvertüre der Operette "Dichter
und Bauer". Die Töne sitzen und die Harmonie stimmt. Heinz Vosseler
zeigt mit seinen Musikerinnen, wie facettenreich Blasmusik auch heute noch
sein kann. Experimente gibt es keine, gleichwohl weit mehr als Polkas, Märsche
und Walzer, wobei auch diese zu Gehör kommen und zum Genuss werden. Der
klassischer Walzer "Traumideale" hat seinen Platz neben der Filmmusik "Vom
Winde verweht" oder "Highlights from Exodus". Ein wahrer Höhepunkt
ist dann der weltbekannte "Galopp" aus Rossinis Wilhelm-Tell-Ouvertüre
in einer Bearbeitung für Xylophon und Blasorchester; Solistin am Xylophon
war Teresa Gehring. Und weil es so schön war, gleich noch eine (erste)
Zugabe: den "Circus-Renz-Galopp".
Marleen Rutgers führt mit Charme und Fachkunde durchs Programm. Wie im
Flug vergeht die Zeit oder hat sie gar der Wind verweht? Mit einem bunten Melodienstrauß aus
dem weltbekannten ABBA-Musical "Mamma Mia" wollen sich die Musikerinnen
und Musiker verabschieden. Nordisch-erfrischend kommen die größten
Hits der schwedischen Popband daher. Das Publikum mehr will, ruft nach einer
Zugabe und erhält: "Highland Cathedral".
Nach der Pause sitzen
die Musiker aus Kappel-Grafenhausen angeführt von
Musikdirektor Josef Loosmann im "Sattel" und spielen "Leichte
Kavallerie" – mit Pauken und Trompeten, kraftvoll und lautstark
und mit Gesangseinlagen, eingängige Unterhaltungsmusik mit modernen Elementen.
Vor
zwei Wochen waren die Heuweiler Musiker in der südlichen Ortenau,
am Samstag erfolgte dann der Gegenbesuch in Heuweiler. Wer die Idee zu diesem
Doppelkonzert hatte? Martin Weiner als Präsident der Trachtenkapelle weiß jedenfalls,
dass dies eine "sehr, sehr gute Idee" war und der Abend ein gelungener
Abschluss des Jahres. Das Adventskonzert hat Lust auf mehr gemacht. Nächstes
Jahr feiert die Trachtenkapelle Heuweiler den 125. Geburtstag, dafür ist
sie klangvoll und harmonisch zugleich aufgestellt.
Badische Zeitung vom 10.05.2011
Applaus für die Schlagfertigkeit am Xylophon
Beim Frühjahrskonzert
der Trachtenkapelle Heuweiler brillierten junge Musiker auf hohem Niveau.
HEUWEILER (BZ). Ein Bläserquintett der Trachtenkapelle Heuweiler mit Ann-Christin
Dages (Querflöte), Maike Binder (Oboe), Teresa Reichenbach (Horn), Jana
Berthold (Bass-Klarinette) und Marleen Rutgers (Klarinette) eröffneten
das Frühjahrskonzert mit klassischer Musik, zu dem Präsident Martin
Weiner die Zuhörer in der gut besuchten Kirchberghalle willkommen hieß.
Die Gesamtkapelle unter Leitung von Dirigent Heinz Vosseler brachte zuerst
ein Potpourri dar aus der majestätischen Oper "Nebukadnezzar" des
großen italienischen Meisters Giuseppe Verdi, das von vielen Tempiwechseln
und einem gelungenen Zusammenspiel gekennzeichnet war. Die jungen Musikerinnen
Kristina und Teresa Reichenbach begeisterten mit dem Konzertstück für
zwei Waldhörner als Solistinnen mit klangvollen Melodien und schönem
Ton. Mit dem schwungvollen "Oregon" setzte die Trachtenkapelle ihr
Konzert fort, um mit dem Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" eine
Zäsur zu setzen.
"
Tenorhorn Träume" – mit diesem Tenorhorn-Solo brachte Vorstand
Christoph Reichenbach die Besucher mit sanften Melodien zum Träumen. Ann-Christin
Dages war im vergangenen Jahr die erste Musikerin, die in der über 120-jährigen
Geschichte der Trachtenkapelle das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen erlangt
hatte. "Bei Tenorhorn Träume gab Ann-Christin Dages ihr Debüt
als Dirigentin. Sie geleitete das Orchester und den Solisten, gekonnt, stets
mit regem Blickkontakt, bereits wie eine erfahrene Dirigentin sicher durch
das Stück", freute sich auch Pressewart Tobias Fahrländer.
Mit "Auf einem persischen Markt" brachten Heinz Vosseler und die
Kapelle orientalische Klänge in die Kirchberghalle. Mit Erinnerung an
Zirkus Renz, entführte Teresa Gehring mit einem Xylophon-Solo die Zuhörer
in die Manege des Zirkus, artistisch, virtuos, meisterte Teresa Gehring ihr
Solo. Diese musikalische Leistung war zweifelsohne der Höhepunkt des Konzertabends.
Die Besucher zollten Teresa Gehring einen minutenlangen Applaus, so dass sie
die Zuhörer noch einmal mit einer Zugabe belohnte. "So einen Applaus
hatte glaube ich noch niemand bei uns", meinte denn auch Tobias Fahrländer
gegenüber der BZ.
Mit dem bekannten Stück Singing ´ in the rain und den Golden Hits
von Herb Alpert beendete die Kapelle den offiziellen Konzertteil – nicht
ohne Polka und Marsch als Zugabe, traditioneller Blasmusik.
Die Zuhörer freuten sich über ein hohes musikalisches Niveau, das besonders
dem herausragenden Engagement und musikalischen Können der jungen Musiker
geschuldet war. Der lange Applaus war Lohn der der Kapelle.
Fast schon fernsehreife
Heuweiler Blasmusiker
Trachtenkapelle
Heuweiler war beim "Musikantenstadl" in der Rothaus-Arena Freiburg zu
Gast .
Heuweiler (mrf).
Die Trachtenkapelle braucht für ihre Konzerte kaum Reklame zu machen. Wenn sie einlädt, ist die Kirchberghalle voll besetzt. So war es auch bei ihrem Frühjahrskonzert am Samstag mit der Jugendkapelle und dem Gesamtorchester. Die Freude der 200 Besucher auf einen schönen Musikabend wurde voll belohnt. Präsident Martin Weiner bedankte sich bei der Begrüßung denn auch für den wieder hervorragenden Besuch in der schön geschmückten Halle. Unter den zahlreichen erwartungsfrohen Gästen konnte er auch einige Ehrengäste begrüßen. Besonders freute ihn, dass auch die ehemaligen Dirigenten Gerhard Braun und Wilfried Riesle mit ihrem Besuch die Verbundenheit zur Trachtenkapelle ausgedrückt haben. Das Konzert eröffnete die Jugendkapelle, seit Januar verjüngt und mit vielen neuen Gesichtern, wie ihr Leiter Michael Schätzle hervorhob. Viele aus demJugendorchester seien bereits in das Gesamtorchester aufgestiegen. Sosei das Frühlingskonzert als erster öffentlicher Auftritt eine Premiere für die Jungmusiker, machte er deutlich. Mit der Eurovision- Hymne, einer sehr alten Melodie, eröffnete sie unter seiner Leitung den Filmmusikabend festlich. Zum Frühling passend mit Banana Split und dem fetzigen Pep Rally Rock zeigten die Neulinge sehr sicher und konzentriert ihr Können und erhielten viel Beifall. Wie von Martin Weiner angekündigt, vertrat Michaela Schnitzer- Schweigler ihren erkrankten Vater Heinz Vosseler als Leiter des Gesamtorchesters. Die erfahrene Dirigentin hatte nur drei Proben gebraucht, um die Vorarbeit ihres Vaters für ein „total abwechslungsreiches und schweres Konzert ganz in seinem Stil“ auf die Bühne zu zaubern und es gelang ihr hervorragend.Benedikt Vehring und Fabian Schwörer führten mit viel Hintergrundwissen durch das Programm des Gesamtorchesters, das, mit Stücken aus Film- und Fernsehproduktionen unter dem Motto Limelight –Rampenlicht stand. Eröffnet wurde es festlich mit der Ouvertüre zur Oper Allessandro Stradella von Friedrich von Flotow. Dann entführte das Orchester eindrucksvoll von Italien nach Frankreich zur romantisch musikalischen Liebesgeschichte „Die Schöne und das Biest“, die aus einem alten französischen Volksmärchen entstand. Dem Superhelden Batman (Elfman/Prince)war das nächste Stück gewidmet, gefolgt von Gypsy Woman (Edmund Kötscher) und mit Bilitis (Francis Lai) ging es von Beifall begleitet in die Pause.
Mit „Limelight“ von Charly Chaplin eröffnete das Orchester den zweiten Teil genau so sicher und überzeugend, bevor es mit Gladiators (Hans Zimmer) gut hörbar mit Trommelwirbel zu den Gladiatoren und zu den Wagenrennen in das antike Rom einlud. Mit lauten Beifallsrufen, die sich bei den weiteren Stücken noch steigerten, zeigten die Zuhörer ihre Begeisterung über die tollen Leistungen der 42 Musiker und ihrer Dirigentin. Das galt denn auch für „Bridget Jone’s Diary“ (Jabara/Shaffer). Bei „Die glorreichen Sieben“ von Elmer Bernstein zum Schluss fühlte man sich mitten in die mexikanische Wüste mit den durchreitenden Cowboys versetzt. Anhaltender Beifall belohnte die Musiker für ein tolles Konzert, das allerdings erst nach Zugaben zu Ende ging. „So gut war das Orchester in keiner der Proben“, freute sich Dirigentin Michaela Schnitzer-Schweigler auch für ihren Vater, der „den Musikern nichts geschenkt hat“, über den erfolgreichen Abend. PräsidentWeiner lobte ebenso begeistert von einem „tollen Konzert der glorreichen 42 mit toller Filmmusik" und überreichte der Dirigentin einen Blumenstrauß. Sein Dank ging auch an den Dirigenten des Jugendorchester Michael Schätzle und seine Jungmusiker sowie an die Helfer der Feuerwehr hinter der Theke.
Für den Vorsitzenden Christoph Reichenbach war das Konzert ein freudiger Anlass, Ann-Christin Dages als erster Jungmusikerin des Vereins Abzeichen und Urkunde für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold zu überreichen. Aus gesundheitlichen Gründen könnten sie nicht mehr im großen Orchester spielen, bedauerte der Vorsitzende bei der Verabschiedung von Bruno Lindinger (nach 53 Jahren, Tenorhorn) und Alfred Heitzmann (nach 59 Jahren, Große Trommel). Mit großem Dank und Gutscheinen für ein Essen mit ihren Frauen verband Reichenbach Rückblicke auf ihre aktive Zeit. Bei Bruno Lindinger würdigte er seine 13- jährige Vorstandstätigkeit, davon acht als Vorsitzender mit Gründung des Jugendorchesters und der Alten Garde, bei Alfred Heitzmann seinen Einsatz als Getränkewart und Wassermeister. Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Hermann Schwehr geehrt.
Ausflug nach München 24.-26.07.09
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Frühjahrskonzert
2009
20.05.09
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Bericht über die Generalversammlung 2009: ![]()
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Bericht über das Adventskonzert 2008: ![]()
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Bericht aus von Haus zu Haus vom 23.10.08
18./19. Oktober 2008 traditionelle Kilbi in Heuweiler
Am 18./ 19. Oktober feiert die Trachtenkapelle Heuweiler ihre traditionelle Kilbi. Nach der großen Verlosung am Samstagabend spielt gegen 21.30 Uhr die Trachtenkapelle aus Stetten bei Engen in der Kirchberghalle auf. Hier dürfen wir Ihnen ein wahres Highlight ankündigen, sind die Stettemer weithin für eine tolle Stimmungsmusik mit einigen Showeinlagen bekannt. Auch durch unsere reichhaltige Speisekarte mit z.B. Zwiebelkuchen und Neuem Wein dürfte ein Besuch beim Hammeltanz in Heuweiler für einen beschwingten und ausgelassenen Abend sorgen.
Am Sonntag haben wir dann einen weiteren Höhepunkt anzukündigen. Unsere "Alte Garde" feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. Um diesem "Geburtstag" gerecht zu werden, steht der Sonntag ganz im Zeichen der Blasmusik. Zum Auftakt gegen 11.30 Uhr werden Sie von unseren Senioren zum Frühschoppenkonzert unterhalten. Anschließend spielen für Sie die Denzlinger Dorfmusikanten und die Senioren aus dem Glottertal. Auch unser Jugendorchester gibt traditionell an der Kilbi eine Einlage. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltungs-musik und auf eine wohlsortierte Speisekarte, am Sonntag wie immer mit einer reichhaltigen Schlachtplatte und weiteren Delikatessen zu günstigen Preisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihre Trachtenkapelle Heuweiler
„La Dolce Vita“ in Heuweiler
Am 05./06. Juli 2008 veranstaltete die Trachtenkapelle Heuweiler ihren traditionellen Bühlhock. Unter dem Motto „La Dolce Vita“, eine italienische Nacht, sorgte am Samstagabend die weithin bekannte Mario Ferraro Band für ausgelassenen Stimmung. Zu südländischer Musik gab es auch italienische Spezialitäten, die guten Absatz fanden. Zu Gast waren auch Mitglieder der befreundeten Feuerwehr aus Scheibe-Alsbach, die zudem eine Westerntanzgruppe mitgebracht hatten. Diese sorgte im Verlauf des Abends mit zwei Einlagen für zusätzliche Stimmung. In der Pausenhalle lud DJ Bläddi als Kontrastprogramm in die große Bar. Wein- und Bierbrunnen waren reich bevölkert. Ein toller Abend mit super Atmosphäre, und bestem Wetter fand erst in den frühen Morgenstunden sein Ende.
Am Sonntag hatte sich dann unsere Freunde aus Horgen angekündigt, die wir für das Frühschoppenkonzert eingeladen hatten. Das Festzelt war, trotz anfänglichen Regens, proppenvoll und der Musikverein Horgen sorgte für super Stimmung. Die angebotenen Spezialitäten fanden reißenden Absatz und unsere Küche kam, speziell um die Mittagszeit, doch kurzzeitig ins Schleudern. Im Nachmittagsprogramm sorgten dann der Musikverein aus Bremgarten, unser Jugendorchester und wie gewohnt die "Alte Garde" für einen stimmungsvollen Abschluss. Dass "gegen später" im Festzelt nochmals ein DJ für explosive Stimmung sorgte und einigen Beteiligten einen mühevollen Nachhauseweg bescherte, war ein zusätzliches Highlight für die "Dabeigewesenen".
Insgesamt war es wieder ein sehr erfolgreicher und stimmungsvoller Bühlhock der Trachtenkapelle. Ein besonderes Dankeschön unseren Gästen von ferner, dem Musikverein aus Horgen, "ihr ward spitze und wir sehen uns am 1. Mai 2009 in Horgen", den Musikern/innen aus Bremgarten für die tolle Unterhaltung und nicht zuletzt auch unseren Gästen aus Scheibe-Alsbach. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei Ihnen als Hockbesucher, bei allen Helfern vor und hinter den Theken und allen Kuchenspendern. Besonders sei hier einmal das Küchenteam erwähnt, das vom Fest selbst am wenigsten mitbekommt, aber durch die reichhaltige Speisekarte entscheidend zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Vielen Dank an alle! Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Bühlhock.
Vorstandschaft Trachtenkapelle Heuweiler
hier sind nach einige Bilder, die Enrico dankenswerterweise geschossen hat: (draufklicken zum vergrößern)
Unser langjähriger Hornist Josef Dörr verstarb am 27.06.2008
Ein langjähriger, treuer Wegbegleiter der Heuweilermer
Musik ist verstorben.
Beerdigung: 30.06.2008, 14:00 Uhr, Kirche Heuweiler

Vita@TK-Heuweiler:
Geboren: 16.03.1930
Eintritt Musik: 01.01.1951
aktiv bis: 01.01.2005
Ehrungen:
01.01.1976 BDB - Silberne Ehrennadel für 25-jährige aktive Tätigkeit
01.01.1991 BDB - Goldene Ehrennadel für 40-jährige aktive Tätigkeit
01.01.2001 BDB - Große Goldene Ehrennadel für 50-jährige aktive
Tätigkeit
Lieber "Strassewart-Sepp": Wir behalten Dich in Erinnerung.
Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle als Doppelkonzert mit der Stadtkapelle Gengenbach am 03.05.08 08.05.08
Bericht von Herrn Meyer in den Gundelfinger Nachrichten
Jugendmusik Heuweiler Trachtenkapelle Heuweiler Stadtkapelle Gengenbach