Badische Zeitung vom 16.05.2012

Flotte Weisen aus alten Zeiten
Festliche Klänge und ein bunter Strauß an Erinnerungen zum Jubiläum / Seit 125 Jahren bringt die Trachtenkapelle Freude ins Dorf.
HEUWEILER. 1887 wurde die Trachtenkapelle Heuweiler gegründet und daher feiert sie in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Für das Jubiläumskonzert am Samstagabend hatten sich die beiden Dirigenten des Konzert- und des Jugendorchesters etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine musikalisch Zeitreise von Verdi bis Morricone.
Mit Giuseppe Verdis schönsten Kompositionen eröffneten die 40 Instrumentalisten die 125-Jahrfeier und liefen gleich zu Beginn bei "Aida" und dem "Gefangenenchor" zu Höchstleistung auf. Die Trompeten strahlten mit hellem Klang, die Flügel-, Tenorhörner und Saxofone zeichneten die Melodien dazu, und die Klarinetten untermalten mit weichen Tönen das Ganze, während die Schlagwerker Trommeln und Becken konzentriert einsetzten. Gekonnt präsentierten die Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Heinz Vosseler diese Weisen aus dem Gründungsjahr des Vereins. "Seit der Gründung hat sich viel verändert – die Welt und die Musik", erläuterte Marleen Rutgers, die charmante Moderatorin des Abends, den Gästen. Bevor jedoch die Trachtenkapelle im Minutentakt musikalische Leckerbissen präsentierte, begrüßte Martin Weiner, Präsident der Trachtenkapelle, die Gäste in der vollbesetzten Kirchberghalle. "Sicherlich hat sich vieles verwandelt seit 1887, doch nach wie vor ist es für uns eine Verpflichtung, mit Musik Werte und Heimat zu vermitteln und damit Geselligkeit und Unterhaltung in unser Dorf zu bringen", sagte Weiner. Was die Musikerinnen und Musiker gleich mit den "Deutschlandbildern" von Alfred Bösendorfer, 1907 komponiert, umsetzten. Es ertönte ein wunderbares Klanggemälde voller Schönheit, würdevoll und andächtig, aber auch mit Witz und einem heiteren Augenzwinkern.
Mit dem fulminanten und bekannten Marsch "Jubelklänge" von Ernst Uebel beschenkten sich die Trachtenkapelle selbst und leiteten danach gekonnt über zu Stücken aus der Operette "Maske in Blau" vom Fred Raymond. Was sich wunderschön und einfach anhörte, erforderte von den Musikern durch die vielen Takt- und Tempiwechsel hohe Konzentration. Angekommen in den 1960er Jahren standen drei Sätze aus der "Suite Popolare" vom Bundesmusikmeister Gustav Lotterer auf dem Programm. Mit "Moment for Morricone", einer Hommage an den italienischen Filmmusikkomponisten Ennio Morricone, dessen Melodien aus annähernd 500 Filmen zumeist weltbekannt sind, ging es weiter. Die Trachtenkapelle setzte die berühmte Musik aus dem Italo-Western "Zwei glorreiche Halunken" einfühlsam um. Unterhaltungsmusik, mit ernsten Tönen vermischt brachte, Jacob de Haan großartige Erfolge ein. Mit dem Stück "Free world Fantasy" dieses Komponisten wollte die Trachtenkapelle ihren offiziellen Auftritt beenden. Doch das Publikum forderte Zugaben ein. So spielte die Kapelle noch den Marsch von Hugo Schaad.
Mit den "Gundelfinger Harmonists" im zweiten Konzertteil hatte sich die Trachtenkapelle zum Abschluss ihres Jubiläumskonzerts einen weiteren musikalischen Höhepunkt ausgedacht. Die "etwas ältere" Boygruppe bot, begleitet am Klavier von Rolf Haberstroh, dabei im schwarzen Fracks und Zylinder Lieder der 30er Jahre. Zu "Veronika, der Lenz ist da" sangen viele begeisterte Zuhörer mit. Natürlich wurden Lieder wie "Ein Freund, ein guter Freund", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen", "Ich wollt ich wär ein Huhn" und "Mein kleiner grüner Kaktus" mit viel Beifall bedacht, und die letzte Nummer des Programms war noch nicht das Ende des Konzertes, denn es folgten auch hier noch Zugaben.
Im Verlauf des Konzertabends hatte Christoph Reichenbach, Vorsitzender der Trachtenkapelle, Gelegenheit, Ehrungen vorzunehmen. Matthias Opfolter wurde für 25-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Lothar Dörr gehört dem Verein seit 40 Jahren an; und seit 65 Jahren macht Herbert Fahrländer, der von allen "Mister Zuverlässig" genannt wird, Musik, was vom Publikum mit langem anhaltenden Beifall quittiert wurde.
Reichenbach würdigte in seiner Ansprache die Verdienste der Geehrten, dankte aber auch allen anderen Musikern auf der Bühne, die ihren Teil zum Bestand der Trachtenkapelle beigetragen haben. "Wie man so schön sagt, Ihr macht einen tollen Job. Dankeschön."
Dem schloss sich Verbandspräsident des Oberbadischen Blasmusikverbands, Harald Bobeth, an. Bürgermeister Reinhard Bentler überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Er dankte den Musikern, für den guten Ton und das kulturelle Leben, mit dem sie die Gemeinde auch nach außen hin vertreten.
Glückwünsche überbrachte ferner Klaus Wächter von den 38 Vereinen, die der IGV angeschlossen sind.

Badische Zeitung vom 15.03.2012

Festmesse zum 125-jährigen Jubiläum
HEUWEILER (ast). Den Auftakt zu den Feiern aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Trachtenkapelle Heuweiler bildete am Sonntag ein festlicher Gottesdienst in der St. Remigiuskirche. Mit der Schubert-Messe, dargeboten vom Jubilar selbst unter Leitung von Dirigent Heinz Vosseler, wurde der Gottesdienst umrahmt, den Pfarrer Hermann Vogt zelebrierte. Dabei stellte der Geistliche die Gemeinsamkeit zwischen Kirche und Musikverein in seiner Predigt vor: Es gilt, eigene Interessen zurückzustellen und sich in die Gemeinschaft einzubringen. Das nahmen auch die Jungmusiker in ihren Fürbitten auf, die unter anderem für den Bestand der Trachtenkapelle und für die Dorfgemeinschaft beteten. Ein Genuss war die dargebotene Musik aus der "Deutschen Messe" von Franz Schubert. Pfarrer Vogt sowie die Gottesdienstbesucher waren von der Schlichtheit der Stücke "Zum Eingang" über "Gloria" und "Sanctus" bis hin zum "Schlussgesang" beeindruckt, auch wenn in die Fastenzeit das Gloria nicht ganz passte.


Badische Zeitung vom 25.01.2012

Die neue Trommel ist der ganze Stolz
Trachtenkapelle Heuweiler marschiert ins Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen / Führungsriege wird im Amt bestätigt.
HEUWEILER. Das Jubiläumsjahr der Trachtenkapelle Heuweiler ist mit der Generalversammlung am Freitag eingeläutet worden. Gefeiert wird in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen. So stand bei der Versammlung neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr die Planung des bevorstehenden Festjahres ganz oben auf dem Programm.
Mit einer Fülle von abwechslungsreichen Veranstaltungen will die Trachtenkapelle Heuweiler in diesem Jahre ihr 125-jähriges Jubiläum gebührend feiern. "Wenn alle mitziehen und uns die Bevölkerung Heuweiler stärkend zur Seite steht, werden wir ein schönes Jubiläumsjahr feiern können", sagte der Vorsitzende Christoph Reichenbach. Den Auftakt stellt im März der Festgottesdienst dar, den die Trachtenkapelle musikalisch begleitet. Am 12. Mai findet ein Jubiläumsabend statt und im Juli sollen beim Jubiläumshock sogar ein Freiluftkonzert sowie ein Tanzabend stattfinden. Auch die Kilbi in Heuweiler wird ganz im Zeichen des Jubiläums stehen, versprach der Vorsitzende. Seinen musikalischen Ausklang findet das Jubiläumsjahr mit dem Jahreskonzert im Dezember, das als Wunschkonzert für die Musiker arrangiert werden soll. "Wir freuen uns auf alle Veranstaltungen und sind zuversichtlich, dass sie erfolgreich sein werden." Der Dirigent Heinz Vosseler hat für die Veranstaltungen schon das musikalische Programm zusammengestellt, verriet er. Auch auf das vergangene Jahr konnte der Vorsitzende recht stolz zurückblicken. "Höhepunkt war unser Auftritt beim Musikantenstadl. Das war eine tolle Sache", erzählte Reichenbach. Alle Musiker haben mitgemacht und Heuweiler sehr gut präsentiert. "Das hat richtig viel Spaß gemacht." Außerdem absolvierten die Musiker Auftritte bei Kirchenfesten, Hocks, Hochzeitsfeiern und beim Besuch des Regierungspräsidenten Julian Würtenberger, als dieser im vergangenen Juni den Zuschuss für das neue Gemeindehaus persönlich vorbeibrachte. Zudem gaben sie ihr Stelldichein auf Einladung bei verschiedenen Festen. "Das gefällt uns natürlich sehr, doch sollten darunter mehr Auftritte sein, bei denen wir auch etwas Geld verdienen können." Denn das, so der Vorsitzende, sei eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre. Dies zumal Rechner Harald Wehrle zuvor ein Defizit von rund 1.800 Euro vorrechnete. "Wir haben 2011 unser Probelokal saniert, haben einen Notenschrank, drei Trompeten und ein Flügelhorn gekauft", erläuterte Wehrle. "Und unser ganzer Stolz ist die Anschaffung einer Trommel und ein Xylophon." Seit fünf Jahren wurde auf die Instrumente gespart. Dankbar ist er daher den Spendern, die den Verein finanziell großzügig unterstützen. Drei neue Zugänge konnte Reichenbach zu den bereits 40 aktiven Musikern begrüßen. Diese sind besonders wichtig, da der Zuwachs nun längere Zeit stagnierte und sogar rückläufig war. "Wir brauchen dringen Verstärkung im tiefen Blech und bei den Klarinetten." Daher richtet sich ein großes Augenmerk auf den jugendlichen Nachwuchs. Über 7.000 Euro gibt der Verein für die Lehrer in der Jugendausbildung aus. Derzeit sind 22 Jugendliche der Trachtenkapelle in Ausbildung, 8 Jungmusiker haben das Jungmusikerleistungsabzeichen abgelegt, berichtete die Jugendleiterin Marleen Rutgers. Einen besonderen Dank richtete Reichenbach in Richtung "Alte Garde". Seit 25 Jahren sorgt sie für Entlastung in der Gesamtkapelle. "Mittlerweile jedoch sind wir auf Euch angewiesen", sagte Herbert Fahrländer von der Alten Garde. Zuviel seien bereits endgültig ausgefallen.Nach den Grußworten von Präsident Martin Weiner in der Funktion als stellvertretender Bürgermeister und von Otmar Maas aus dem Gemeinderat bedankte sich auch Klaus Wächter von der IGV für den Dienst der Trachtenkapelle am Gemeinwohl. In ihren Ämtern bestätigt wurde Präsident Martin Weiner, Angelika Herbstritt als zweite Vorsitzende, Harald Wehrle als Rechner.



Badische Zeitung vom 20.12.2011

Konzert macht Lust auf mehr
Trachtenkapelle Heuweiler glänzt beim Adventskonzert und freut sich im kommenden Jahr auf ihren 125.Geburtstag.
HEUWEILER. Blasmusik war Trumpf beim Adventsdoppelkonzert der Trachtenkapelle Heuweiler und der Musikkapelle Kappel am Rhein am Samstag in der Kirchberghalle. Fast drei Stunden "Blasmusik pur" konnten die Besucher erleben. Punkt acht intonierte das Blechbläserensemble von der Galerie aus weihnachtliche Weisen und stimmten so die zahlreichen Besucher auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor allem aber auf das adventliche Doppelkonzert ein. Im ersten Teil konzertierten die Gastgeber mit ihrem Dirigenten, dem Musikdirektor Heinz Vosseler.
Zum Auftakt war die "Festmusik der Stadt Wien" zu hören, einst für den Trompetenchor von Richard Strauß komponiert. Majestätisch der Klang – festlich getragen von der Trachtenkapelle umgesetzt. Das nächste Stück stammt auch aus der Zeit der Donaumonarchie und bietet das ganze Spektrum von geheimnisvollen Klängen über aufbrausende Melodien bis zu fröhlichen Walzerpassagen: die Ouvertüre der Operette "Dichter und Bauer". Die Töne sitzen und die Harmonie stimmt. Heinz Vosseler zeigt mit seinen Musikerinnen, wie facettenreich Blasmusik auch heute noch sein kann. Experimente gibt es keine, gleichwohl weit mehr als Polkas, Märsche und Walzer, wobei auch diese zu Gehör kommen und zum Genuss werden. Der klassischer Walzer "Traumideale" hat seinen Platz neben der Filmmusik "Vom Winde verweht" oder "Highlights from Exodus". Ein wahrer Höhepunkt ist dann der weltbekannte "Galopp" aus Rossinis Wilhelm-Tell-Ouvertüre in einer Bearbeitung für Xylophon und Blasorchester; Solistin am Xylophon war Teresa Gehring. Und weil es so schön war, gleich noch eine (erste) Zugabe: den "Circus-Renz-Galopp".
Marleen Rutgers führt mit Charme und Fachkunde durchs Programm. Wie im Flug vergeht die Zeit oder hat sie gar der Wind verweht? Mit einem bunten Melodienstrauß aus dem weltbekannten ABBA-Musical "Mamma Mia" wollen sich die Musikerinnen und Musiker verabschieden. Nordisch-erfrischend kommen die größten Hits der schwedischen Popband daher. Das Publikum mehr will, ruft nach einer Zugabe und erhält: "Highland Cathedral".
Nach der Pause sitzen die Musiker aus Kappel-Grafenhausen angeführt von Musikdirektor Josef Loosmann im "Sattel" und spielen "Leichte Kavallerie" – mit Pauken und Trompeten, kraftvoll und lautstark und mit Gesangseinlagen, eingängige Unterhaltungsmusik mit modernen Elementen.
Vor zwei Wochen waren die Heuweiler Musiker in der südlichen Ortenau, am Samstag erfolgte dann der Gegenbesuch in Heuweiler. Wer die Idee zu diesem Doppelkonzert hatte? Martin Weiner als Präsident der Trachtenkapelle weiß jedenfalls, dass dies eine "sehr, sehr gute Idee" war und der Abend ein gelungener Abschluss des Jahres. Das Adventskonzert hat Lust auf mehr gemacht. Nächstes Jahr feiert die Trachtenkapelle Heuweiler den 125. Geburtstag, dafür ist sie klangvoll und harmonisch zugleich aufgestellt.


Badische Zeitung vom 10.05.2011

Applaus für die Schlagfertigkeit am Xylophon
Beim Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle Heuweiler brillierten junge Musiker auf hohem Niveau.
HEUWEILER (BZ). Ein Bläserquintett der Trachtenkapelle Heuweiler mit Ann-Christin Dages (Querflöte), Maike Binder (Oboe), Teresa Reichenbach (Horn), Jana Berthold (Bass-Klarinette) und Marleen Rutgers (Klarinette) eröffneten das Frühjahrskonzert mit klassischer Musik, zu dem Präsident Martin Weiner die Zuhörer in der gut besuchten Kirchberghalle willkommen hieß.
Die Gesamtkapelle unter Leitung von Dirigent Heinz Vosseler brachte zuerst ein Potpourri dar aus der majestätischen Oper "Nebukadnezzar" des großen italienischen Meisters Giuseppe Verdi, das von vielen Tempiwechseln und einem gelungenen Zusammenspiel gekennzeichnet war. Die jungen Musikerinnen Kristina und Teresa Reichenbach begeisterten mit dem Konzertstück für zwei Waldhörner als Solistinnen mit klangvollen Melodien und schönem Ton. Mit dem schwungvollen "Oregon" setzte die Trachtenkapelle ihr Konzert fort, um mit dem Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" eine Zäsur zu setzen.
" Tenorhorn Träume" – mit diesem Tenorhorn-Solo brachte Vorstand Christoph Reichenbach die Besucher mit sanften Melodien zum Träumen. Ann-Christin Dages war im vergangenen Jahr die erste Musikerin, die in der über 120-jährigen Geschichte der Trachtenkapelle das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen erlangt hatte. "Bei Tenorhorn Träume gab Ann-Christin Dages ihr Debüt als Dirigentin. Sie geleitete das Orchester und den Solisten, gekonnt, stets mit regem Blickkontakt, bereits wie eine erfahrene Dirigentin sicher durch das Stück", freute sich auch Pressewart Tobias Fahrländer.
Mit "Auf einem persischen Markt" brachten Heinz Vosseler und die Kapelle orientalische Klänge in die Kirchberghalle. Mit Erinnerung an Zirkus Renz, entführte Teresa Gehring mit einem Xylophon-Solo die Zuhörer in die Manege des Zirkus, artistisch, virtuos, meisterte Teresa Gehring ihr Solo. Diese musikalische Leistung war zweifelsohne der Höhepunkt des Konzertabends. Die Besucher zollten Teresa Gehring einen minutenlangen Applaus, so dass sie die Zuhörer noch einmal mit einer Zugabe belohnte. "So einen Applaus hatte glaube ich noch niemand bei uns", meinte denn auch Tobias Fahrländer gegenüber der BZ.
Mit dem bekannten Stück Singing ´ in the rain und den Golden Hits von Herb Alpert beendete die Kapelle den offiziellen Konzertteil – nicht ohne Polka und Marsch als Zugabe, traditioneller Blasmusik.
Die Zuhörer freuten sich über ein hohes musikalisches Niveau, das besonders dem herausragenden Engagement und musikalischen Können der jungen Musiker geschuldet war. Der lange Applaus war Lohn der der Kapelle.

 


Badische Zeitung vom 03.03.2011

Fast schon fernsehreife Heuweiler Blasmusiker

Trachtenkapelle Heuweiler war beim "Musikantenstadl" in der Rothaus-Arena Freiburg zu Gast .  

HEUWEILER (fk). Aus dem Fernsehen kennen Freunde der Volksmusik den "Musikantenstadl". War es einst Karl Moik, der 1981 als Moderator dieser vom Österreichischen Rundfunk produzierten Sendung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Schweizer Fernsehen diese Sendung zu einerd er beliebtesten machte, steht seit 2006 Andy Borg im Rampenlicht, um durch die Show zu führen. So auch jüngst in der Rothaus-Arena – und das mit Teilnehmern aus Heuweiler.
Die Heuweiler Trachtenkapelle hatte die Ehre in Freiburg auftreten zu dürfen, denn der "Musikantenstadl" tingelt in diesem Jahr, dem 30. seiner Geschichte, durch die bundesdeutschen Provinzen. So standen also die Heuweiler Trachtenträger in schwarzen Anzügen, gelbschwarzen Dirndln und weißen Hemden im Rampenlicht der Arena, in der auch Größen wie Michael Gottschalk mit "Wetten, dass" oder Frank Elstner mit "Verstehen Sie Spaß" bislang regelmäßig gastierten.
Der gefeierte Stadl-Moderator Andy Borg begrüßte die Trachtenkapelle aus Heuweiler als "würdigen Vertreter der Region", die unter großem Beifall in die voll besetzte Rothaus-Arena einmarschierte und auch gleich die heimliche Nationalhymne des Landstrichs intonierte: das Badnerlied – und viele Musikantenstadl-Besucher sangen schwungvoll mit. "Für die Musiker war es ein einmaliges Erlebnis, neben den großen Unterhaltungsstars der Volksmusik, wie Patrick Linder, Stefanie Hertl, Monika Martin, Markus Wolfahrt, dem Alpentrio Tirol und dem deutschen Fernsehballett des MDR aufzutreten und zu dem gelungen ,Musikantenstadl’ in Freiburg beizutragen", so Tobias Fahrländer, der Pressesprecher des Vereins gegenüber der BZ.

Auch Moderator Borg zeigte sich begeistert und machte ihnen laut Fahrländer ein Kompliment: "So eine regionale Blasmusikkapelle mit solchen Musikern, das hatten wir bisher selten". Andy Borg bat die Trachtenkapelle am Ende des Abends nochmals zusammen mit den Volksmusikstars auf die Bühne, die sie mit ihren Schwarzwälder Trachten dominierten und "eine richtig gute Schwarzwälder Atmosphäre" boten, freut sich der Vereinssprecher.
Die Trachtenkapelle hofft nun, dass sie in Zukunft das ein oder andere Mal wieder einen solchen Auftritt vor solch einer Kulisse wie in der Rothaus-Arena absolvieren kann.  



 

Hammeltanz, 16./17.10.2010


Ausflug nach Dellmensingen,12./13.06.2010


Frühjahrskonzert 08.05.2010

So gut war das Orchester der Trachtenkapelle in keiner der Proben 

Viel Beifall für ein abwechslungsreiches Konzert – Ins Rampenlicht entführt 

Heuweiler (mrf).

Die Trachtenkapelle braucht für ihre Konzerte kaum Reklame zu machen. Wenn sie einlädt, ist die Kirchberghalle voll besetzt. So war es auch bei ihrem Frühjahrskonzert am Samstag mit der Jugendkapelle und dem Gesamtorchester. Die Freude der 200 Besucher auf einen schönen Musikabend  wurde voll belohnt. Präsident Martin Weiner bedankte sich bei der Begrüßung denn auch für den wieder hervorragenden Besuch in der schön geschmückten Halle. Unter den zahlreichen erwartungsfrohen Gästen konnte er auch einige Ehrengäste begrüßen. Besonders freute ihn, dass auch die ehemaligen Dirigenten Gerhard Braun und Wilfried Riesle mit ihrem Besuch die Verbundenheit zur Trachtenkapelle ausgedrückt haben. Das Konzert eröffnete die Jugendkapelle, seit Januar verjüngt und mit vielen neuen Gesichtern, wie ihr Leiter Michael Schätzle hervorhob. Viele aus demJugendorchester seien bereits in das Gesamtorchester aufgestiegen. Sosei das Frühlingskonzert als erster öffentlicher Auftritt eine Premiere für die Jungmusiker, machte er deutlich. Mit der Eurovision- Hymne, einer sehr alten Melodie, eröffnete sie unter seiner Leitung den Filmmusikabend festlich. Zum Frühling passend mit Banana Split und dem fetzigen Pep Rally Rock zeigten die Neulinge sehr sicher und konzentriert ihr Können und erhielten viel Beifall. Wie von Martin Weiner angekündigt, vertrat Michaela Schnitzer- Schweigler ihren erkrankten Vater Heinz Vosseler als Leiter des Gesamtorchesters. Die erfahrene Dirigentin hatte nur drei Proben gebraucht, um die Vorarbeit ihres Vaters für ein „total abwechslungsreiches und schweres Konzert ganz in seinem Stil“ auf die Bühne zu zaubern und es gelang ihr hervorragend.Benedikt Vehring und Fabian Schwörer führten mit viel Hintergrundwissen durch das Programm des Gesamtorchesters, das, mit Stücken aus Film- und Fernsehproduktionen unter dem Motto Limelight –Rampenlicht stand. Eröffnet wurde es festlich mit der Ouvertüre zur Oper Allessandro Stradella von Friedrich von Flotow. Dann entführte das Orchester eindrucksvoll von Italien nach Frankreich zur romantisch musikalischen Liebesgeschichte „Die Schöne und das Biest“, die aus einem alten französischen Volksmärchen entstand. Dem Superhelden Batman (Elfman/Prince)war das nächste Stück gewidmet, gefolgt von Gypsy Woman (Edmund Kötscher) und mit Bilitis (Francis Lai) ging es von Beifall begleitet in die Pause. 

Bühne frei für Teil zwei

Mit „Limelight“ von Charly Chaplin eröffnete das Orchester den zweiten Teil genau so sicher und überzeugend, bevor es mit Gladiators (Hans Zimmer) gut hörbar mit Trommelwirbel zu den Gladiatoren und zu den Wagenrennen in das antike Rom einlud. Mit lauten Beifallsrufen, die sich bei den weiteren Stücken noch steigerten, zeigten die Zuhörer ihre Begeisterung über die tollen Leistungen der 42 Musiker und ihrer Dirigentin. Das galt denn auch für „Bridget Jone’s Diary“ (Jabara/Shaffer). Bei „Die glorreichen Sieben“ von Elmer Bernstein zum Schluss fühlte man sich mitten in die mexikanische Wüste mit den durchreitenden Cowboys versetzt. Anhaltender Beifall belohnte die Musiker für ein tolles Konzert, das allerdings erst nach Zugaben zu Ende ging. „So gut war das Orchester in keiner der Proben“, freute sich Dirigentin Michaela Schnitzer-Schweigler auch für ihren Vater, der „den Musikern nichts geschenkt hat“, über den erfolgreichen Abend. PräsidentWeiner lobte ebenso begeistert von einem „tollen Konzert der glorreichen 42 mit toller Filmmusik" und überreichte der Dirigentin einen Blumenstrauß. Sein Dank ging auch an den Dirigenten des Jugendorchester Michael Schätzle und seine Jungmusiker sowie an die Helfer der Feuerwehr hinter der Theke. 

Zeit für Ehrungen 

Für den Vorsitzenden Christoph Reichenbach war das Konzert ein freudiger Anlass, Ann-Christin Dages als erster Jungmusikerin des Vereins Abzeichen und Urkunde für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold zu überreichen. Aus gesundheitlichen Gründen könnten sie nicht mehr im großen Orchester spielen, bedauerte der Vorsitzende bei der Verabschiedung von Bruno Lindinger (nach 53 Jahren, Tenorhorn) und Alfred Heitzmann (nach 59 Jahren, Große Trommel). Mit großem Dank und Gutscheinen für ein Essen mit ihren Frauen verband Reichenbach Rückblicke auf ihre aktive Zeit. Bei Bruno Lindinger würdigte er seine 13- jährige Vorstandstätigkeit, davon acht als Vorsitzender mit Gründung des Jugendorchesters und der Alten Garde, bei Alfred Heitzmann seinen Einsatz als Getränkewart und Wassermeister. Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Hermann Schwehr geehrt. 

 


Hammeltanz 2009                                                                           17.-18.09.09


Ausflug nach München                                                                           24.-26.07.09

   
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

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Frühjahrskonzert 2009                                                                                20.05.09

 

 

 

 

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Bericht über die Generalversammlung 2009:

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Bericht über das Adventskonzert 2008:

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Bericht aus von Haus zu Haus vom 23.10.08

wieder eine große Tombola-vielen Dank volles Haus Hammelstifter und Hammelgewinnerin
  Trachtenkapelle aus Stetten super Stimmung
                                     
tolle Musik Showeinlagen  
                  
     
Küchenpersonal unsere Jubilare 20 Jahre Alte Garde kleiner Geschenkkorb
  Gratulanten aus dem Glottertal unser Jugendorchester
   
 

die Dorfmusikanten aus Denzlingen

 

 

18./19. Oktober 2008 traditionelle Kilbi in Heuweiler

Am 18./ 19. Oktober feiert die Trachtenkapelle Heuweiler ihre traditionelle Kilbi. Nach der großen Verlosung am Samstagabend spielt gegen 21.30 Uhr die Trachtenkapelle aus Stetten bei Engen in der Kirchberghalle auf. Hier dürfen wir Ihnen ein wahres Highlight ankündigen, sind die Stettemer weithin für eine tolle Stimmungsmusik mit einigen Showeinlagen bekannt. Auch durch unsere reichhaltige Speisekarte mit z.B. Zwiebelkuchen und Neuem Wein dürfte ein Besuch beim Hammeltanz in Heuweiler für einen beschwingten und ausgelassenen Abend sorgen.

Am Sonntag haben wir dann einen weiteren Höhepunkt anzukündigen. Unsere "Alte Garde" feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. Um diesem "Geburtstag" gerecht zu werden, steht der Sonntag ganz im Zeichen der  Blasmusik. Zum Auftakt gegen 11.30 Uhr werden Sie von unseren Senioren zum Frühschoppenkonzert unterhalten. Anschließend spielen für Sie die Denzlinger Dorfmusikanten und die Senioren aus dem Glottertal. Auch unser Jugendorchester gibt traditionell an der Kilbi eine Einlage. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltungs-musik und auf eine wohlsortierte Speisekarte, am Sonntag wie immer mit einer reichhaltigen Schlachtplatte und weiteren Delikatessen zu günstigen Preisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihre Trachtenkapelle Heuweiler     

 

„La Dolce Vita“ in Heuweiler

Am 05./06. Juli 2008 veranstaltete die Trachtenkapelle Heuweiler ihren traditionellen Bühlhock. Unter dem Motto „La Dolce Vita“, eine italienische Nacht, sorgte am Samstagabend die weithin bekannte Mario Ferraro Band für ausgelassenen Stimmung. Zu südländischer Musik gab es auch italienische Spezialitäten, die guten Absatz fanden. Zu Gast waren auch Mitglieder der befreundeten Feuerwehr aus Scheibe-Alsbach, die zudem eine Westerntanzgruppe mitgebracht hatten. Diese sorgte im Verlauf des Abends mit zwei Einlagen für zusätzliche Stimmung. In der Pausenhalle lud DJ Bläddi als Kontrastprogramm in die große Bar. Wein- und Bierbrunnen waren reich bevölkert. Ein toller Abend mit super Atmosphäre, und bestem Wetter fand erst in den frühen Morgenstunden sein Ende.  

Am Sonntag hatte sich dann unsere Freunde aus Horgen angekündigt, die wir für das Frühschoppenkonzert eingeladen hatten. Das Festzelt war, trotz anfänglichen Regens, proppenvoll und der Musikverein Horgen sorgte für super Stimmung. Die angebotenen Spezialitäten fanden reißenden Absatz und unsere Küche kam, speziell um die Mittagszeit, doch kurzzeitig ins Schleudern. Im Nachmittagsprogramm sorgten dann der Musikverein aus Bremgarten, unser Jugendorchester und wie gewohnt die "Alte Garde" für einen stimmungsvollen Abschluss. Dass "gegen später" im Festzelt nochmals ein DJ für explosive Stimmung sorgte und einigen Beteiligten einen mühevollen Nachhauseweg bescherte, war ein zusätzliches Highlight für die "Dabeigewesenen".

Insgesamt war es wieder ein sehr erfolgreicher und stimmungsvoller Bühlhock der Trachtenkapelle. Ein besonderes Dankeschön unseren Gästen von ferner, dem Musikverein aus Horgen, "ihr ward spitze und wir sehen uns am 1. Mai 2009 in Horgen", den Musikern/innen aus Bremgarten für die tolle Unterhaltung und nicht zuletzt auch unseren Gästen aus Scheibe-Alsbach. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei Ihnen als Hockbesucher, bei allen Helfern vor und hinter den Theken und allen Kuchenspendern. Besonders sei hier einmal das Küchenteam erwähnt, das vom Fest selbst am wenigsten mitbekommt, aber durch die reichhaltige Speisekarte entscheidend zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Vielen Dank an alle! Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Bühlhock. 

Vorstandschaft Trachtenkapelle Heuweiler

hier sind nach einige Bilder, die Enrico dankenswerterweise geschossen hat: (draufklicken zum vergrößern)

       

     

 


   


Unser langjähriger Hornist Josef Dörr verstarb am 27.06.2008

Ein langjähriger, treuer Wegbegleiter der Heuweilermer Musik ist verstorben.
Beerdigung: 30.06.2008, 14:00 Uhr, Kirche Heuweiler

Vita@TK-Heuweiler:
Geboren: 16.03.1930
Eintritt Musik: 01.01.1951
aktiv bis: 01.01.2005
Ehrungen:
01.01.1976 BDB - Silberne Ehrennadel für 25-jährige aktive Tätigkeit
01.01.1991 BDB - Goldene Ehrennadel für 40-jährige aktive Tätigkeit
01.01.2001 BDB - Große Goldene Ehrennadel für 50-jährige aktive Tätigkeit

Lieber "Strassewart-Sepp": Wir behalten Dich in Erinnerung.


 

Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle als Doppelkonzert mit der Stadtkapelle Gengenbach am 03.05.08         08.05.08

Bericht von Herrn Meyer in den Gundelfinger Nachrichten

   

  Jugendmusik Heuweiler                                        Trachtenkapelle Heuweiler                                    Stadtkapelle Gengenbach